Gute Vorsätze scheitern oft schnell. Warum nicht an der eigenen Stimme arbeiten? Die Stimme wurde zum "Musikinstrument des Jahres 2025" gekürt. Ein Besuch bei Logopädinnen oder im Kirchenchor kann Ihre Stimme verbessern und glücklich machen. Eine Glosse von Caro Matzko.
Viele Menschen freuen sich nicht auf den Jahreswechsel, sondern blicken voller Sorgen in die Zukunft. Zu Unrecht, weil man sich immer vor dem Falschen fürchtet. Eine Glosse von Severin Groebner.
Endlich ist zwischen und zwar zwischen den Jahren. Und man muss nichts tun, denn das Alte ist vorbei und das neue Jahr mit all seinen guten Vorsätzen, die man dann doch nicht einhält, ist noch nicht da. Vorbei ist auch die Zeit des weihnachtliedersingenden Markus Söder. Hoffentlich gibt es in Zukunft mehr Zeit fürs Zwischen-Sein. Eine Glosse von Astrid Himberger
Zwischen den Jahren wird man sentimental. 1982 war mein Jahr als "Person des Jahres". Jetzt gibt sich die KI als "die Zukunft" aus, dabei wäre sie ohne mich aufgeschmissen! Und ich stehe im Museum? Unverschämtheit! Zeit, mit der KI die Weltherrschaft zu übernehmen! Eine Glosse von Nicole Hirsch.
Warum bestellen Kunden oft eine Scheibe Zitrone zu ihrem Schnitzel? Der Zitronensaft hebt den Geschmack und sorgt für Leichtigkeit. Apropos Geschmack: Die Mikrobe "Corynebacterium glutamicum", die für die Produktion von Natriumglutamat (E 621) sorgt, wurde zur "Mikrobe des Jahres 2025" ernannt. Eine Glosse von Caro Matzko.
Die Wahlprogramme der Parteien versprechen den Bürgern das Glück auf Erden, man will ja gewählt werden. Und jede Partei verspricht dabei ein anderes Glück. Also müssen nach der Wahl Koalitionen für eine absolute Mehrheit eingegangen werden. Bei den Koalitionsverhandlungen wird dann das Glück wieder herausgestrichen und Anderes neu aufgenommen, dass nennt man Kompromiss. Über dieses neue Wahlprogramm, das jetzt Koalitionsvertrag heißt, wird dann wieder abgestimmt. Damit es nicht so Aufwendig wird und der Souverän nicht noch mal in die Wahlkabine muss, machen das jetzt netter Weise nur noch die Mitglieder der Koalitionsparteien. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Weihnachten ist ja die Zeit der Wunder und wer weiß, was wir uns jetzt alles einfallen lassen, wenn sich die eilig georderten Gaben in Verteilzentren stapeln. Noch sind ja ein paar Tage Zeit. Und Frau Holle, die schert sich sowieso um keine Regeln. Eine Glosse von Georg Bayerle.
Eltern wissen: ständiges, folgenloses Drohen oder mini Strafen bringen wenig. Am Besten wär freilich Einsicht, ansonsten gäbs noch drakonische Mittel - wie etwa eine Stunde Handyentzug. Das ist für Teenager brutal, aber anders kommt man oft nicht weiter. Und bei den Erwachsenen? - Da greift man gern zu Geldstrafen - seit vorgestern werden auf Italiens Straßen ganz andere ... nicht Reifen ... Saiten aufgezogen... . Eine Glosse von Norbert Joa.