Spezialtipp

Herzstiche

Bild: SWR/Christel Korte

Sonntag, 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Herzstiche

Nach Briefen von Cyrano de Bergerac, Regie: Heinz von Cramer. (v.li.): Moritz Stoepel, Heinz von Cramer, Phillip Schepmann, Daniel Kasztura, Thomas Lang

Tagestipp

Heute, 23:03 Uhr SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Musikpassagen

Blond Endlich aus dem Schatten getreten Von Bernd Gürtler Mit "Martini Sprite" legen Blond ein Debütalbum vor, das in Erinnerung bleiben wird. Ab sofort sollte es unnötig sein, auf die familiäre Verknüpfung mit Kraftklub und AG Geige hinzuweisen. Die Chemnitzer Rockband um Nina und Lotta Kummer sowie Johann Bonitz ist endlich aus dem Schatten getreten.

Konzerttipp

Heute, 20:04 Uhr HR2

Das SWR-Symphonieorchester unter der Leitung von Michael Schønwandt

Ganz persönliche Botschaften an Freunde hat der ungarisch-französische Komponist György Kurtág in den 1990er Jahren verfasst. Zarte, hochkonzentrierte und zugeneigte Stücke von jeweils wenigen Takten Länge, die das Vorbild Anton Weberns erkennen lassen. Sie eröffnen ein Konzert mit dem SWR-Symphonieorchester, das der Däne Michael Schønwandt als Gastdirigent leitet.

Hörspieltipp

Heute, 18:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: Der Nasse Fisch (2/4)

Noch ist Kommissar Gereon Rath neu in Berlin und das mitten in den Mai-Unruhen 1929. Der Kölner ist ehrgeizig und beginnt auf eigene Faust in einem Mordfall zu ermitteln. Dabei ist Rath eigentlich der "Sitte" zugeordnet. Umso mehr scheint der Tote aus dem Landwehrkanal eine willkommene Möglichkeit, die Karriereleiter zu erklimmen. Rath lernt Charly Ritter von der Mordkommission kennen, die als Stenotypistin mit Ermittleraufgaben dem Fall zugeordnet ist. Und die Wasserleiche bleibt nicht die einzige, die ihm Rätsel aufgibt und immer tiefer ins Fadenkreuz anderer zieht. Seine Recherchen führen ihn quer durch das Berliner Nachtleben, ins Russen-Milieu, hinein in die Berliner Unterwelt, die auf ihn aufmerksam wird. Die Hörspielserie zu Babylon Berlin Liter. Vorlage: "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher Bearbeitung: Thomas Böhm / Benjamin Quabeck Regie: Benjamin Quabeck Produtkion: RB/WDR/rbb 2018

Featuretipp

Heute, 21:05 Uhr Bayern 2

radioFeature

Wie die Eltern von Inhaftierten mitbestraft werden radioFeature von Ralf Bücheler und Frank Wierke BR/HR 2020 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Ihr Kind fährt hunderte Male Schwarz. Es betrügt und erpresst. Es dealt oder stellt selber Drogen her. Es missbraucht oder schlägt zu. Die Eltern haben sich nichts zuschulden kommen lassen. Aber wenn das Kind ins Gefängnis kommt, werden sie trotzdem mitbestraft - oft ein Leben lang. Es gibt keine Gebrauchsanweisung dafür, was man tun soll, wenn das eigene Kind in Haft kommt. Wie fühlt es sich an, wenn die Polizei mit Maschinenpistolen das Eigenheim stürmt, um den Sohn zu verhaften? Wenn das halbe Dorf am Gartenzaun steht und zuschaut. Wie kommt man damit klar, dass das normale Leben in einen Strudel aus Gerichtsterminen und Knastbesuchen gerät? Wie findet man eine Antwort auf die Frage: Was habe ich falsch gemacht? Wie geht man mit den Schuldgefühlen um - und wie mit den Schulden? Denn oft geben Eltern von Inhaftierten viel Geld für Anwalts- und Prozesskosten aus. Einmal im Monat kommen beim "Treffpunkt e.V." in Nürnberg Menschen zusammen, die sich diese Fragen stellen - und die auch Antworten finden. Es ist die einzige Gesprächsgruppe für Eltern von Inhaftierten in ganz Deutschland. Hier können sie frei reden, ihre Ängste mit Anderen teilen und auch Scherze machen, die nur sie verstehen. Für ihr radioFeature durften Ralf Bücheler und Frank Wierke bei einigen dieser Sitzungen dabei sein. Sie berichten über ein Thema, das für viele immer noch ein Tabu ist, das aber mehr Menschen betrifft, als man denkt: Denn in Deutschland sind ungefähr 65.000 Menschen in Haft. Fast alle haben Eltern.

Podcast

NDR Kultur

Eine Geschichte vom Rummelplatz

"Breakdance" - ein Fahrgeschäft. Es verspricht Freiheit und Rausch. Für die Schausteller*innen ist es der Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Von Jenny Marrenbach, rbb/NDR/DLR 2014. ndr.de/radiokunst

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Deutschlandfunk Kultur

Rolltreppen ins Nichts

„Das hier ist die Zukunft und Sie können jetzt sagen, Sie sind dabei gewesen.“ Kultursenator Quickstedt führt eine Gruppe Journalisten über die momentan größte Baustelle Europas. Hier soll eine Cultural Event Mall entstehen, Deutschlands Antwort auf das Centre Pompidou de Paris. Private Investoren aus Hongkong und die öffentliche Hand betreiben das Projekt gemeinsam, doch gearbeitet wird schon seit einiger Zeit nicht mehr. Statt Bauarbeitern sehen die eingeladenen Journalisten überall nur Security-Mitarbeiter. Bald wird klar: Bauleiter Schmidtke ist verschwunden und mit ihm wichtige Unterlagen. Auf der Suche nach einer Erklärung brechen Lokalreporter Grimm und Volontärin Maja nachts in den künftigen Kulturtempel ein und laufen über gigantische Rolltreppen ins Nichts.

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